Helferausflug 2019

 

 

Der Bericht unseres Redaktor Christian Kleeb kann als PDF Heruntergeladen werden

Helferausflug an den Vögiweiher am So. 15. Sept. 2019.pdf.

 

 

 

 

 

 

 

 Vereinsfischen Fischereiverein Oberaargau SO. 11.Aug.2019.pdf

Anmeldung_Rangliste.pdf Vereinsfischen vom 11.08.2019.pdf

Sponsoren Vereinsfischen.pdf 2019.pdf

 

 

 

 

 

SFV-FSP

Restwasser – Gewässer brauchen Wasser

BAFU 08.07.2019 – Gewässer prägen vielerorts das Landschaftsbild und sind wichtig für die Biodiversität. In der Vergangenheit wurden die Gewässer in der Schweiz zunehmend verbaut und begradigt. Zudem wurden zahlreiche Wasserkraftwerke erstellt, welche das Wasser aus den Bächen und Flüssen zur Stromproduktion nutzen – oftmals bis auf den letzten Tropfen.

 

Mit einem Anteil von rund 57% der inländischen Stromproduktion ist die Wasserkraft die bedeutendste Stromquelle der Schweiz. Die Nutzung der Wasserkraft setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein und deren Ausbau hatte seinen Höhepunkt zwischen 1945 und 1970. Heute produzieren schweizweit über 1300 Wasserkraftanlagen Strom. In unserem Land ist das Wasserkraftpotential beinahe ausgeschöpft - 95 % der zur Stromproduktion geeigneten Flüsse und Bäche werden bereits dazu genutzt.  


Die Wasserkraft hinterlässt ihre Spuren

Energie aus Wasserkraft hat ökologische Vorteile. Sie ist erneuerbar und klimafreundlich. Aber sie hat auch negative Auswirkungen auf die Gewässer: Wasserfassungen und Staumauern stellen Hindernisse für Fische und andere Lebewesen dar und halten Gesteinsmaterial (sog. Geschiebe) zurück. Speicherkraftwerke verursachen künstliche Abflussschwankungen (Schwall-Sunk), bei denen Gewässerlebewesen auf trockenfallenden Kiesbänken stranden.

Oberhalb der Wasserentnahmen werden die Fliessgewässer gestaut, das Landschaftsbild verändert sich dadurch und Arten, die auf fliessende Gewässer angewiesen sind, finden hier keine geeigneten Lebensräume mehr. Zwischen der Wasserentnahme und der Wasserrückgabe verbleibt zudem oft nur ein Bruchteil des natürlichen Abflusses. Solche Gewässerabschnitte werden als Restwasserstrecken bezeichnet.  

Schematische Darstellung einer Restwasserstrecke
© BAFU

Insgesamt wird in der Schweiz an rund 1400 unterschiedlichen Standorten Wasser für den Betrieb der Kraftwerke aus Fliessgewässern entnommen. Die einzelnen Restwasserstrecken sind teilweise mehrere Kilometer lang.  

In der Zeit, als die Mehrheit der Wasserkraftwerke erbaut und in Betrieb genommen wurden, waren in unserer Gesellschaft Themen wie Umwelt- und Gewässerschutz noch kaum von Bedeutung. Eine gesetzliche Grundlage, um die Gewässer vor einer zu intensiven Nutzung zu schützen, war daher auch nicht vorhanden. So wurde oft sämtliches zur Verfügung stehendes Wasser zur Stromproduktion genutzt. Diese intensive Nutzung hat dazu geführt, dass die Gewässerlebensräume vielerorts zerstückelt und zerstört wurden.

 

 

 Hauptversammlung BKFV vom 09. März 2019.pdf

 

 

 

 

 

 

 

Bericht Beat Bertolosi Inkwilersee 21.5.2019.pdf